Die Story

Die Geschichte ist wie eine Reise. Alles wird aus der Perspektive der jungen Elly erzählt. Sie nimmt die Lesenden mit durch ihr Abenteuer.



Schnell ist klar: Es werden drei Teenager und ein Kleinkind seit Jahren in einem abgelegenen Haus gefangen gehalten. Nicht mit Ketten, mehr durch das Ausnutzen von emotionalen Verbindungen und dem fehlenden Wissen der Jugendlichen über das Leben.

 

Während sich die einen mit ihrer Situation abgefunden haben, sträubt sich Elly, dieses Leben so hinzunehmen. Sie spürt den kraftvollen Willen, frei zu sein und all das zu entdecken, was das Leben zu bieten hat. Dass diese Formulierung keine leere Floskel ist, begreift sie spätestens eineinhalb Jahre später, wenn die Geschichte zu einem Ende kommt. Zuerst aber leitet dieser enorme Wille Elly und ihre Freunde bereits im ersten Kapitel in eine abenteuerliche Flucht mitten ins Unbekannte. 


Beim Schreiben bin ich mit Elly eingetaucht in ihre so eigene Weise zu denken und zu handeln. Elly schaffte es, mich gleichzeitig zum Lachen, zum Weinen und zum Staunen zu bringen. Die Grund-Faszination liegt für mich in ihrem Wesen, das nie gesellschaftliche Konventionen gekreuzt hat. Sie ist weitestgehend frei von Mustern und Prägungen, weil niemand da war, der ihr das Leben erklärte. Sie hat so viel Mist erlebt (ja, der Anfang ist ziemlich heftig) und findet doch Leichtigkeit und Liebe in sich. Nein, Elly ist nicht grenzenlos optimistisch, sie ist reflektiert und neugierig, definitiv voll die Herausforderung für alle und verblüffend im Neudenken. Sie ignoriert gesellschaftliche Normen, sie hinterfragt Dinge, über die man selten konkret nachdenkt, nicht zuletzt den Sinn des Lebens, das Zusammenspiel zwischen Himmel und Erde und die Beziehungen zwischen Menschen, die vielleicht freier sind, als wir sie leben. Auf der Suche nach Antworten ist sie nicht nur kompromisslos, sondern auch kreativ und sogar für mich ungemein inspirierend.


Dieser fiktive Charakter fegte nun eineinhalb Jahren durch mein Leben und berührte mich selbst immer wieder aufs Neue. Elly begegnet allem und jedem mit einem unerschütterlichen Glauben an größere Zusammenhänge und konfrontierte mich mit Gefühlen, von denen ich nicht einmal wusste, dass ich sie habe. Und diese trugen mich immer weiter hinein in ihre Welt. Einer der Protagonisten sagte einst: "Elly Welt ist da, wo die Neugier wohnt, wo das Leben bunt wird, wo Liebe pur ist und ständig alles anders kommt, als man denkt." Nun denn, was soll ich sagen? Dieser Roman ist bestimmt keine seichte Unterhaltung. Ich fühlte beim Schreiben das hochsensible Wesen von Elly und ich denke, all jene Menschen werden ihre Freude an den Büchern haben, die gerne nachdenken über das Abenteuer Leben - in die Breite, in die Tiefe, in die Höhe.



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Ein Roman von Susann Blum.